Der 3. Oktober im Ausland


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Der 3. Oktober ist für das heutige Deutschland ein sehr wichtiger Tag, doch wird er von der Bevölkerung nur sehr bedingt wahrgenommen. Normalerweise als freier Tag, an dem man sich anderen Dingen widmen kann.

Im Ausland hingegen ist der 3. Oktober ein Ereignis. Die Deutsche Botschaft lädt zu einem Empfang ein. Man macht sich also schick, fährt (wir mit dem Zug – das wird aber ein anderer Bericht) nach Kairo und wird dann am Abend am Eingang vom Botschaftsgarten durch den Botschafter, seiner Frau, dem stv. Botschafter und dessen Frau, sowie dem Militärattaché begrüßt. Anschließend geht es in den sehr geschmackvoll geschmückten und beleuchteten Garten. Livrierte Menschen reichen einem Kaltgetränke aller Art und im Hintergrund läuft neben der Lounge Musik auch eine Lichtshow, die Bilder vom geteilten Deutschland zeigen. Wirklich gut gemacht.

Mit allen der rund 1000 Gäste (gefühlt) konnten wir natürlich nicht reden, doch haben wir einige für uns wichtige Menschen getroffen und kennen gelernt. Alles sehr angenehme und umgängliche Menschen und wir freuen uns schon jetzt darauf, sie in nächster Zeit auf anderen Wegen wieder zu sehen.

Der Abend begann mit der Begrüßung an der Tür, später gab es noch das Singen der Nationalhymne, sowohl der aus Ägypten, wie aus Deutschland, eine Ansprache des Botschafters in 3 Sprachen. Leider war die Lautsprecheranlage nicht auf die Größe des Gartens und die anhaltenden Gespräche ausgerichtet. So bekam man nicht sehr viel mit. Das wichtige Kommando – Buffet ist eröffnet jedoch schon. Alles stürzte sich auf die deutschen Spezialitäten, wie Thüringer Rostbratwürstl, bayer. Leberkäse und Brezen etc.

Das Bier kam natürlich nicht aus Deutschland, sondern aus Bayern! Schließlich ist der Botschafter ein Münchner und was kann es da schon anderes geben als Erdinger Weissbier? Um 22 Uhr war die Veranstaltung dann offiziell beendet und der Garten leerte sich auch schlagartig. Insgesamt eine würdige Ehrung des Jahrestages. Schließlich fiel die Mauer vor 25 Jahren. Ich habe das noch gut in Erinnerung, denn ab dieser Zeit hatten wir viel Besuch aus dem „nahen Osten“. Besonders aber erinnere ich mich an die Überraschungsbesucher zu meinem Geburtstag.

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