Seemannsheim wegen Überfüllung geschlossen


img_3759-mediumSo weit ist es nicht gekommen, aber letzte Woche kamen wir an die Kapazitätsgrenze.

Zum Schuljahres Anfangs Gottesdienst den wir letztes Jahr eingeführt haben kamen diesmal 50 Besucher. Stefan El Karsheh hielt die Predigt und führte während des Gottesdienstes Karin und Markus in das Amt des Kirchenvorstandes ein. Im Juni wurden wir als Vertretung der mittlerweile recht großen alexandrinischen Gemeinde in Kairo in dieses Amt berufen und nun kam die dafür notwendige Einführung.img_3746-medium

Der Gottesdienst hatte ein Highlight nach dem Anderen. Dieses mal würde viel gesungen, denn wir hatten Besuch einer kleinen Delegation des Posaunenchors Fürstenfeldbruck. Die brachten ihre Instrumente mit und das Seemannsheim zum schwingen…

Zum abschließenden persönlichen Segen bekam Jeder einen selbst entworfenen Teelicht Halter mit dem Segensspruch.

 

img_3864-mediumAnschließend ginge dann so richtig los. Der stellvertretende Botschafter, Herr Söhnke Siemon lud mit uns zum Empfang für alle Deutschen und deutsch Sprechenden ein. Vertreterinnen der deutschen Einrichtungen, viele Neue und auch die Altgedienten waren da. Insgesamt 114 Gäste die sowohl die Logistik, wie auch die Räumlichkeiten an die Grenzen brachte. Tagelang vorher haben wir eingekauft, vorbereitet, den Garten hergerichtet. Die Begeisterung der Besucher und die vielen Wünsche auf eine Wiederholung nächstes Jahr gaben uns recht.img_3817-medium

Eröffnet wurde der Empfang durch den Posaunenchor natürlich mit der Bayerischen Nationalhymne, die auch Einige erkannten. noch ein paar Lieder, dann Ansprache
von Herrn Siemon und schließlich wurde auch das Buffet eröffnet. Es gab sehr Deutsches essen, Grillwürstchen mit Kartoffelsalat. Sehr zur Freude der Gäste hatten wir frische Nürnberger Rostbratwürste vom Posaunenchor mitbringen lassen. Zusammen mit den lokalen Rindswürsten wurden mehr als 800 vertilgt!

img_3801-mediumFür viele Deutsche, insbesonders die schon lange im Land leben, war es ein besonderer Abend. Die Botschaft, die sonst so als ferne Organisation in Kairo gesehen wird wurde plötzlich greifbar. Neben Herrn Söhnke Siemon kam auch der Kulturattaché Simon Brombeis. Allein die Anwesenheit von zwei Botschaftsmitarbeitern war für die Menschen eine echte Ehre eingeladen zu werden.

Viele gute Begegnungen machten den Abend rund. Einige hielten sich sogar an den Vorschlag sich mit mindestens 2 Fremden zu unterhalten. Schade eigentlich, dass so ein Abend immer so schnell vorbei ist.