Kamerun 3 –  Limbe



Über Silvester feiern wir in Limbe –  ehemalige deutsche Kolonialstadt am westlichen Überweisung.  Direkt unterhalb des manchmal noch tätigen Vulkans –  Mont Kamerun (ça.  4000 Meter hoch) 
In Kamerun wird grundsätzlich französisch gesprochen,  bis auf 2 Provinzen,  in denen Englisch die Amtssprache ist.  Wobei das Englisch eher ein Pidgin Englisch ist und die Meisten trotzdem französisch verstehen.  In Limbe kann man noch viele alte Kolonialhäuser sehen. Ebenso Gräber und Friedhöfe der verschiedensten Kolonialmächte.  Vielleicht zur Information: Kamerun war bis 1914 Deutsche Kolonie,  gleich zu Beginn des ersten Weltkrieges ist diese Kolonie an England und Frankreich über gegangen.  Diese haben dann später aus dem anglophones und francophone nicht Teil ein Land mit 2 Sprachen gebildet.  Wobei 2 Sprachen nicht richtig ist –  in Kamerun gibt es rund 280 verschiedene Ethnien,  die nahezu alle ihre eigene Sprache haben.  Deswegen ist Englisch und Französisch die Amtssprache und jeder kann das Sprechen. 

In Limbe herrscht zur Zeit eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit,  dazu ist noch etwas Sand in der Luft,  so dass es auf den Bildern weitaus grauer aussieht,  als es in Wirklichkeit ist.  

Eine besondere Sehenswürdigkeit ist der von den Engländern errichtete botanische Garten.  Nahezu die meisten Bäume des tropischen Afrikas sind hier vertreten.  Beeindruckend sind die zum Teil bis zu 20 Meter ausladenden Bäume,  gerade auch unter dem Aspekt,  dass sie mit ihren vielen Parasitenpflanzen oft ein ganz eigener Mikrokosmos sind. 

Natürlich lädt Limbe auch zum Baden ein.  Eine wirkliche Besonderheit ist der komplett schwarze Sandstrand,  der aufgrund der Lava des Mont Kamerun entstanden ist.  Das Wasser hat erträglicher 30 Grad und erscheint trotzdem bei durch die noch wärmer Luft als kühl.  Man sitzt am Strand,  trinkt ein kühles Getränk und lässt den lieben Gott einen guten Mann sein….